Archiv für August, 2012

Noch mehr Termine bei Heizungsbaufirmen

Veröffentlicht: 28. August 2012 in Heizung

Gestern und heute waren wir bei zwei weiteren Heizungsbaufirmen in Ibbenbüren und Recke. In beiden Terminen haben wir noch einmal kurz das Thema „KWL – ja oder nein?“ angesprochen. Während im ersten Termin zu einer Lüftungsanlage geraten wurde, sagte uns der Herr im zweiten Termin, welcher auch Energieberater ist, dass diese nicht erforderlich ist, sofern man täglich morgens und abends ca. 10 Minuten stoßlüftet.

Aus den Erkenntnissen der beiden Termine ergibt sich nun, dass die erste Firma ein Angebot über eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe mit integrierter Lüftungsanlage anbietet, während die zweite Firma beide Geräte separat auflisten wird.

Um ein möglichst passgenaues Angebot zu erhalten, haben wir im Anschluss über die Wünsche hinsichtlich der sanitären Anlagen gesprochen. Gerade das Thema „Dusche“ ist wie bereits erwähnt, aufgrund ihrer Lage in unserem geplanten Haus ein wichtiges Thema. Hinzu kommen die Fragen „Duschrinne oder Standard-Abfluss?, Tropenduschkopf – ja oder nein?, Wo kommen die Armaturen hin?“ usw. Viele wichtige Fragen, die im Vorfeld besprochen werden müssen. Die restlichen Bestandteile des Bads sind im Großen und Ganzen schon klar, zwei Waschbecken, eine trapezförmige Wanne, die über Eck eingebaut wird, ein Standard-WC und ein Badheizkörper.

Zudem erhalten wir im Hauswirtschaftsraum ein Ausgussbecken und eine Außenzapfstelle, neben den Standard Wasseranschlüssen in der Küche und im Waschmaschinenbereich.

Wir sind gespannt auf die Angebote.

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Feinheiten in der Planungspase

Veröffentlicht: 26. August 2012 in Uncategorized

Viele Selbstverständlichkeiten unserer derzeitigen Wohnung gilt es zu hinterfragen. Teilweise sind das Dinge die ohne den passenden Sachverstand oder Hinweise durch Dritte erst in der Bauphase bemerkt werden. Beispiel Dusche: Wir rechnen mit einem Fussbodenaufbau von 15cm. Pro laufenden Meter Abflussrohr muss sollte ein Gefälle von 1 cm eingeplant werden. Das sind bei uns ca. 7 meter, sprich 7cm Höhenunterschied die im Boden beachtet werden müssen. Bei 15cm Boden, abzgl. Dämmung, Fussbodenheizung etc. bleibt rein rechnerisch ein Rest von -2cm. Sprich: Passt nicht. Lösung: Das Abflussrohr wird ca. 2 Meter in die Raummitte des Bades gelegt, und geht von da an durch die Geschossdecke in die Wand des darunterliegenden Gäste-WC. Der Durchlass für das Rohr kann so im Schlitzplan schon berücksichtigt werden, heisst weniger Chaos auf dem späteren Bau. Interessant sich auch ebenerdige, wasserdichte Duschunterlagen. Bei diesem System fließt kein Wasser durch evtl. undichte Fugen in die Bausubstanz. Auch wichtig bei der Planung: Bei diesem (und vergleichbaren) Systemen muss der Standort der Dusche vom Estrich ausgespart werden. Wer das vorher beachtet erspart sich nachträglich den Estrich rauszukloppen. Wir haben übrigens noch eine sehr stylische Badewanne gefunden, bleiben aber beim Standard 🙂

Zweiter Termin beim Heizungsbauer

Veröffentlicht: 25. August 2012 in Heizung, Informationsphase

Bei der Heizung sowie der KWL  holen wir uns mehrere Meinungen ein, da es eben mehrere Systeme gibt, und jeder Heizungsbauer seinen Favoriten hat. Gestern waren wir bei einer ortsansässigen Sanitär / Heizung / Lüfttung / Elektrofirma. Bei diesem Termin wurde die Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) klar favorisiert. Die Argumente kurz zusammengefasst:

Tiefenbohrung: Zwar das Beste von der Leistung her, aber auch das teuerste.

Flächenkollektor: Platzbedarf im Garten, der Boden muss sich regenieren, die Fläche vereist im Winter schneller, Aufwand beim buddeln des Lochs, Füllsand kaufen, Füllboden kaufen, keine spätere Nutzung (Gartenteich, Bäume etc) eingeschränkt möglich.

LWWP: Die günstige Variante in der Anschaffung, lt. Heizungsbauer rechnen sich die Mehrkosten zu den anderen Heizungen nicht wirklich. Es gibt auch LWWP die kühlen können 🙂 http://www.remko.de/tmp/Prospekte_REMKO_Inverter-Wepumpen_2012_de.pdf (Seite 8 und 9 im PDF) . Die LWWP muss bei sehr niedrigen Aussentemperaturen (so ab ca. -12°C) elektrisch zuheizen. Der elektrische Zuheizer hat eine Leistung von 9 KW. Angenommen die Heizung läuft 10h am Tag und muss die ganze Zeit elektrisch zuheizen: 10h x 9KW = 19KW  x 0,25 Euro Stromkosten pro KW = 4,75 Euro Strom kosten pro Tag. Die anderen 2 Heizungsvarianten sind im Schnitt 8000 Euro teurer als die LWWP. 8000 Euro Mehrpreis / 4,75 Euro Heizkosten(Tag) = 1684 Tage. Wir können also (1684/365=) 4,6 Jahre am Stück pro Tag 10h mit Strom zuheizen bis sich der Mehrpreis zu den anderen beiden Systemen rentiert. Interessant sind auch Statistiken zur Temperatur und diese hier. Siehe auch die Grafik im oben verlinkten Remko-PDF auf Seite 8. Da wir ebenfalls einen Kamin im Wohnzimmer haben möchten, der es bei extremen Minusgraden kuschelig machen soll, wird der Heizbedarf zusätzlich verringert. Eine Heizungsunterstützung durch Solar kostet ca. 7000 Euro mehr, und bringt eigentlich nur im Frühling / Herbst richtig Leistung. Im Sommer wird die zusätzliche Heizleistung nicht benötigt, im Winter ist es zu kalt für die Wassererwärmung per Dach. Wir werden auf die Solarunterstützung verzichten, aber wahrscheinlich Rohre von der Heizung aufs Dach verlegen lassen, damit wir die Option trotzdem nachrüsten können.

4 Personen erzeugen ca. 150l Feuchtigkeit pro Woche in einem Haus, diese muss dann entweder durch die KWL oder durch manuelles lüften aus dem Haus geführt werden. Dieser Heizungs- und Lüfterbauer hat auf Nachfrage die KWL nicht blind empfohlen. Begründung: Eine vernünftige KWL kostet ca. 10.000 für unseren Bau. Die KWL muss gewartet werden, Filterwechsel, braucht Strom, die Ein- und Auslässe für die Lüftung sind nicht unbedingt formschön, die Spalte unter den Türen müssen größer sein damit der Luftaustausch zwischen den Räumen stattfinden kann etc.  Durch eine KWL spart man ca. 100 Euro im Jahr an Heizkosten (Aussage Lüftungsbauer sowie Internetrecherche) plus den Vorteil der dauernden Be- und Entlüftung. Heisst 10.000 Euro Mehrkosten um 100 Euro im Jahr zu sparen.

Wir schlafen gerne bei offenem Fenster und haben mit dem lüften generell keine Probleme. Wir werden jedoch im Badezimmer über der Dusche einen hydrostatischen Lüfter einbauen. Genauer: Der Lüfter kommt auf den Dachboden, so wird die feuchte Luft automatisch aus dem Bad geräuschlos auf das Dach nach draussen geblasen, wenn ein eingestellter Feuchtigkeitswert überschritten wird.

Am Interessanten war der Hinweis auf die Betonkernaktivierung. Dies werden wir wahrscheinlich in die Decke einbauen. Im Sommer wird das EG so über die Fussbodenheizung (FBH) und die Decke gekühlt. Wärme steigt nach oben, Kälte nach unten, da macht es Sinn die Kälte in der Decke anzubringen :-). Interessant ist auch der Hinweis bzgl. Kühlung über die FBH im Kinderzimmer: Niemand spielt gerne auf kalten Böden, aus diesem Grund sollte die Kühlung pro Raum reguliert werden können. Um später evtl. eine Klimaanlage nachrüsten zu können werden von der Heizung weitere Rohre auf den Dachboden verlegt.

Wir sind sehr gespannt welche Ideen / Aussagen bzgl. Heiz- und Kühlkonzept in den nächsten Terminen noch so kommen.

Jedes Haus braucht eine Heizung, auch unser. Nach einiger Recherche im Internet hatten wir heute die ersten Termine beim Heizungs- und Lüftungsbauer. So richtig für oder gegen eine KWL (Kontrolliere Wohnraumlüftung) haben wir uns noch nicht entschieden. Bisher hat jeder Lüftungsbauer klar dazu geraten – „Die Häuser sind heute so dicht, da muss alle 4h gelüftet werden“ – „Sofort Schimmel“ – „Energiesparend da die Wärme der Abluft genutzt wird“ – „Stand der Technik“ – „Ist bald sowieso Pflicht“ – „….“ – Letztendlich ist das sein täglich Brot und sein Job.

Andererseits hört und liest man auch immer wieder Gegenstimmen: „Viel zu teuer – Einfach Fenster aufmachen“ – „Das zieht unter den Türen durch“ – „Verkeimung der Luft“ – „Man hört die Luft in den Rohren“ – „Der Mief wird durch die KWL im ganzen Haus verteilt“ – „Die Luftöffnungen sind hässlich“ – „…..“

Verständlich sind beide Parteien. Problem: Ein gescheites Nachrüsten kann man vergessen. Einig sind sich aber alle in dem Punkt: Wenn eine KWL eingebaut wird, dann sollte dies schon bei der Statik mit berücksichtigt werden. Da wir die Statik noch nicht haben sind wir genau richtig in der Planungsphase 🙂

Der zweite Punkt ist die Heizung an sich. Gas fällt aus, sagt uns aus mehreren Gründen nicht zu. Alternative: Wärmepumpe (WP). Wir haben die Wahl zwischen „Luft-Wasser-Wärmepumpe“ (LWWP) oder Erdwärme welche mittels Bohrungen (Sole Wasser)  oder per Flächenkollektor gesammelt wird.

Die Bohrungen für die Sole gehen bis zu 150 Meter tief in den Boden und kosten ca. 10.000 Euro. Teuerste Variante, soll dafür am effektivsten arbeiten. Kann im Sommer auch kühlen.

Der Flächenkollektor (75meter langer Schlauch gefüllt mit Kältemittel, ca 6-8 Schläuche) wird auf ca. 320qm Fläche ca. 1,8m unter dem Boden waagerecht verbuddelt. Soll ebenfalls recht effektiv arbeiten, auch im Winter, Bohrung entfällt. Dafür darf sich später auf der Fläche auch nur Flachwurzelgewächs und Rasen befinden (kein Pflaster / Gartenhütte / Bäume mit tiefen Wurzeln). Kann im Sommer auch kühlen

LWWP: Günstigste Heizung in der Anschaffung, allerdings muss hier im Winter mit Strom elektrisch zugeheizt werden. Weiterhin wird ein Aussengerät benötigt (sieht aus wie bei Klimaanlagen – etwas unschön – und mit Ventilator der Krach macht). Kühlt im Sommer höchstens Nachts.

Wenn der Wärmeschutz des Hauses berechnet wurde – wir hoffen in 2 bis 3 Wochen – haben wir feste Zahlen für die Heizungsbauer, welche dann genau wissen wie die Heizung dimensioniert sein muss. Erst dann ist es möglich sich für alle 3 Möglichkeiten Angebote einzuholen und laufende Kosten gegen die Anschaffungskosten zu rechnen.

Für 10.000 Euro Mehrkosten allein für die Bohrung einer Sole-WP können wir uns auch ne Menge Strom kaufen um bei einer LWWP im Winter elektrisch zuzuheizen.

Bauantrag unterschrieben

Veröffentlicht: 22. August 2012 in Bauantrag

Nach der letzten Durchsicht der Baupläne sowie des Lageplans (wie genau der Bau aufs Grundstück kommt) – haben wir heute den Bauantrag unterschrieben. War ein kleiner Unterschriftenmarathon 🙂

Post vom Kreis

Veröffentlicht: 21. August 2012 in Vermessung

Heute lag die Teilungsgenehmigung vom Kreis in der Post. Hatten wir uns etwas spannender vorgestellt, letztendlich sieht die Genehmigung aus wie „ein Stempel mit Unterschrift und Aktenzeichen“ auf dem Lageplan den der Vermesser erstellt hat. Aber nach einem Blick auf die Gebühren für die Genehmigung wird klar: da wird vermutlich viel mehr hinterstecken 😉

Der Bauantrag ist fast fertig

Veröffentlicht: 20. August 2012 in Bauantrag

Nach einem erneuten Termin mit unserem Architekten ist der Bauantrag jetzt fast fertig. Ein paar kleine Änderungen müssen noch vorgenommen werden und dann kann der Antrag höchstwahrscheinlich noch in dieser Woche an die erste Station, die Gemeinde Mettingen, rausgehen. 🙂