Archiv für die Kategorie ‘Heizung’

Frohes Neues !

Wie bereits hier und hier  geschrieben habe ich eine digitale Steuerung für den Wohnwagen gebaut. Mittlerweile wurde die Steuerung im Winterurlaub im Echtbetrieb auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis: Die Steuerung funktioniert perfekt!

Meine Steuerung verfügt (wie schon erwähnt) über einen Lautsprecher und einen Gassensor. Beim Wintercamping ist der Gassensor auch tatsächlich losgegangen! – Im Vorzelt wurde ein Petroleumofen angestellt, die Tür zum Wohnwagen war auf – da der Gassensor so feinfühlig ist gabs folgerichtig Alarm. (Der Alarm ist über das Menü deaktivierbar, und der Wert ab wann überhaupt Alarm ausgelöst werden soll auch).

Die Steuerung wird noch um ein (oder zwei) Relais erweitert. Damit kann dann auch das Gebläse (falls gewünscht) bzw. eine Ultraheat automatisiert an- und ausgestellt werden (mit einstellbarem Nachlauf)

Mittlerweile ist der Prototyp in ein Gehäuse eingebaut worden, leider ist das Gehäuse beim Zuschneiden verrutscht, daher der unschöne Spalt über dem Display. Wir sind aber auch noch in der Prototypenphase 😉

Box_01.png

Kurze Erklärung des Displays:

K: 41.06 = Temperatur am Kapillarrohr = 41.06 Grad Celsius

I: Aktuelle Innenraumtemperatur = 22.19 Grad Celsius

S: Gewünschte Solltemperatur im Innenraum = 21 Grad Celsius

Zeit: Aktuelle Uhrzeit

Nacht: Eingestellte Uhrzeit für die Nachtabsenkung

TAG = Für die Steuerung ist „Tag“ (wechselt zu „NACHT“ während der Nachtabsenkung)

Max.Kapilar = Maximale Temperatur auf die das Kapillarrohr durch die Steuerung aufgeheizt wird.

Dann gibts noch die 3 blauen Taster für die Navigation durch das Menü sowie die grüne LED. Wenn die LED leuchtet arbeitet die Steuerung und heizt das Kapillarrohr auf die „Max.Kapilar“ Temperatur auf – Die Heizung regelt dann also runter.

Hier noch das Menü

 

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Wie bereits erwähnt arbeite ich an einer Temperatursteuerung.

„Meine“ Steuerung verfügt über ein grafisches Menü, folgende Menüstruktur ist vorhanden:

Ablaufplan

*1
Das Grundkonzept der Schaltung besteht darin dass bei einer zu hohen Solltemperatur das Kapillarrohr aufgeheizt wird. Dieser Wert gibt die maximale AufheizTemperatur des Kapillarrohres an.

*2
Gibt an ob die Schaltung die Uhrzeit per Funk (entweder per Atomuhr aus Frankfurt mittels DCF77 Empfänger, oder mittles GPS) beziehen soll.
– Wenn kein Funkmodul (DCF77 / GPS) verbaut ist, dann „Funkzeit = Nein“

*3
Gibt an ob die Schaltung über einen Gassensor verfügt. Verbaut werden kann ein MQ-9. Dieser Sensor misst Kohlenstoffmonoxid & brennbare Gase. Im Display der Schaltung kann der aktuelle Messwert abgelesen werden.
Über „Alarmwert Gassensor“ wird eingestellt ab wann ein akustischer Alarm ausgelöst werden soll.
Beispiel: Messwert des Gassensors im Normalbetrieb = 175
Möglicher Alarmwert = 250

 

Grundsätzliches:
Die Schaltung arbeitet mit 12V.
Die Schaltung prüft dauerhaft den eigenen Zustand und gibt einen akustischen Alarm sollten Fehler auftauchen.
Fehler sind:
– Keine 2 Temperatursensoren vorhanden
– Unsinnige Temperaturen der Temperatursensoren (negativ bzw. >65°C)
– Das Kapillarrohr wird geheizt, aber die Temperatur des Rohrs ist nach 2 Minuten nicht gestiegen.

Die eingestellte Uhrzeit sowie alle Einstellungen werden batteriegepuffert bzw. in einen festem Speicher geschrieben, und werden so auch ohne Strom vorgehalten. Bei einem verbauten Funkmodul (DCF77 / GPS) wird die Uhrzeit automatisch bezogen und batteriegepuffert gespeichert. So hat das Modul auch ohne Funkverbindung zu einer Zeitquelle eine einigermaßen aktuelle Uhrzeit, und die Umstellung Sommer- / Winterzeit erfolgt automatisch.

Die Schaltung verfügt über einen Helligkeitssensor welcher – sollte es zu dunkel sein – das Display komplett ausstellt. Damit ist sichergestellt dass das Display (wenn es im Schrank verbaut ist) nicht leuchtet – Prinzip Kühlschranklampe.

Wenn das Display „aus“ ist, aber ein Knopf gedrückt wird schaltet das Display ein. Dies ist nützlich wenn im Dunkeln Paramter abgelesen werden sollen.

Die Heizelemente der Schaltung selber werden mit 2 oder 3 Kabelbindern an dem Kapillarrohr der Truma Heizung befestigt. Der Einbau gestaltet sich also als sehr einfach.

Folgende Größe hat die Steuerung incl. Display: (als Größenvergleich die Bankkarte)

PlatineV2

 

 

 

Remko WKF-120 compact

Veröffentlicht: 6. Januar 2017 in Heizung
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Hallo, frohes Neues !

wie bereits geschrieben heizen wir mit einer Remko WKF-120 compact Luftwärmepumpe monoenergetisch. Also ohne irgenwelche Unterstützung durch Solar, PV, Ofen, Gas, Kohle oder sonstige Heizmittel, wir haben nur den „Propeller“ draußen. (Und einen Kaminofen im Wohnzimmer, wenn es mal ein gemütliches Feuer geben soll).

Da wir für die Wärmepumpe einen eigenen Zähler haben lassen sich die Kosten für Warmwasser und Heizung der letzen 3 Jahre sehr genau berechnen.

In den letzten 3 Jahren haben wir im Monatsdurchschnitt 54 Euro an Stromkosten bezahlt (bei 20 Cent incl MwSt pro kwh). Dazu kommt noch die Gebühr für den Zähler, auch knapp 5 Euro im Monat. Aufgrund der Zählergebühr könnte man überlegen auf den günstigeren Wärmepumpentarif zu verzichten, und auf einen einzigen Zähler umstellen. Die kwh sind dann zwar teurer, aber die Zählergebühr entfällt. Andersrum fehlt dann auch die genaue Ablesungsmöglichkeit der Heizkosten…. Mal sehen.

In den letzten 24 Stunden hatten wir hier zwischen -13 und -4 Grad. In diesen 24 Stunden hat unsere Heizung 20kwh verbraucht (Ohne Heizstab, der ist aus). Heisst also 4 Euro Stromkosten am heutigen Tag. Selbst wenn es den ganzen Monat lang so eisig kalt ist würden wir bei (31 Tage x 4 Euro) 124 Euro Heizkosten für diesen Monat landen. Das es einen ganzen Monat nachts -13 und tagsüber -4 Grad ist halten wir für ein unrealistisches Worst-Case Szenario, aber selbst wenn immer noch finanzierbar über den Jahresdurchschnitt gesehen – wobei wir dann den Kaminofen wahrscheinlich auch öfters anstellen würden 🙂

Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir uns damals beim Bau für eine Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung entschieden. Nun, nach etwas mehr als 10 Monaten wird es Zeit für erste Zahlen:

Bisher hat unsere Heizung 12.789 kwh an thermischer Leistung erzeugt (Gesamtsumme für Trinkwasseraufbereitung sowie Heizung) – Abgelesen an der Heizung. (Die Funktion des Wärmemengenzählers muss bei Remko erst kostenpflichtig aktiviert werden – Stichwort Smart-Count)

Den 12.789kwh thermischer Leistung stehen 2.796 kwh elektrische Leistung (abgelesen am Stromzähler) gegenüber. Unsere Heizung hat bisher also eine Effizienz (Arbeitszahl) von 4,57 (!).Dieser Wert besagt dass wir bisher aus 1 kwh elektrischen Strom 4,57kwh Wärme (thermische Energie) generiert haben.

Jede kwh Strom kostet uns 17cent – bisher haben wir somit monatliche Heizkosten von knapp 48 Euro.

Wir finden: Das ist ein TOP-Wert!! (144qm Wohnfläche).

Weiterhin ist der Support von Remko HERVORRAGEND. Ein anderes Wort wird den Supportleistungen wirklich nicht gerecht. Dabei sei angemerkt dass es sich bei unseren Supportanfragen um „Endkunde -> Hersteller“ handelte. Normalerweise wäre der Heizungsbauer erster Ansprechpartner, und viele Hersteller verweisen auch an den Heizungsbauer, selbst bei einfachsten Fragen – nicht so Remko. Unser Heizungswahl entpuppt sich immer mehr als absolut richtige Entscheidung.

Es kommt Leben ins Haus

Veröffentlicht: 4. September 2013 in Elektrik, Heizung, Stromkabel
Schlagwörter:, , ,

… das Estrichheizprotokoll wurde gestartet, die Badewanne ist eingebaut, die Elektroverteilung wird eingebaut, die Hausanschlüsse sind alle im Haus, und der Fuger ist auch fertig.

Noch mehr Termine bei Heizungsbaufirmen

Veröffentlicht: 28. August 2012 in Heizung

Gestern und heute waren wir bei zwei weiteren Heizungsbaufirmen in Ibbenbüren und Recke. In beiden Terminen haben wir noch einmal kurz das Thema „KWL – ja oder nein?“ angesprochen. Während im ersten Termin zu einer Lüftungsanlage geraten wurde, sagte uns der Herr im zweiten Termin, welcher auch Energieberater ist, dass diese nicht erforderlich ist, sofern man täglich morgens und abends ca. 10 Minuten stoßlüftet.

Aus den Erkenntnissen der beiden Termine ergibt sich nun, dass die erste Firma ein Angebot über eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe mit integrierter Lüftungsanlage anbietet, während die zweite Firma beide Geräte separat auflisten wird.

Um ein möglichst passgenaues Angebot zu erhalten, haben wir im Anschluss über die Wünsche hinsichtlich der sanitären Anlagen gesprochen. Gerade das Thema „Dusche“ ist wie bereits erwähnt, aufgrund ihrer Lage in unserem geplanten Haus ein wichtiges Thema. Hinzu kommen die Fragen „Duschrinne oder Standard-Abfluss?, Tropenduschkopf – ja oder nein?, Wo kommen die Armaturen hin?“ usw. Viele wichtige Fragen, die im Vorfeld besprochen werden müssen. Die restlichen Bestandteile des Bads sind im Großen und Ganzen schon klar, zwei Waschbecken, eine trapezförmige Wanne, die über Eck eingebaut wird, ein Standard-WC und ein Badheizkörper.

Zudem erhalten wir im Hauswirtschaftsraum ein Ausgussbecken und eine Außenzapfstelle, neben den Standard Wasseranschlüssen in der Küche und im Waschmaschinenbereich.

Wir sind gespannt auf die Angebote.

Zweiter Termin beim Heizungsbauer

Veröffentlicht: 25. August 2012 in Heizung, Informationsphase

Bei der Heizung sowie der KWL  holen wir uns mehrere Meinungen ein, da es eben mehrere Systeme gibt, und jeder Heizungsbauer seinen Favoriten hat. Gestern waren wir bei einer ortsansässigen Sanitär / Heizung / Lüfttung / Elektrofirma. Bei diesem Termin wurde die Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP) klar favorisiert. Die Argumente kurz zusammengefasst:

Tiefenbohrung: Zwar das Beste von der Leistung her, aber auch das teuerste.

Flächenkollektor: Platzbedarf im Garten, der Boden muss sich regenieren, die Fläche vereist im Winter schneller, Aufwand beim buddeln des Lochs, Füllsand kaufen, Füllboden kaufen, keine spätere Nutzung (Gartenteich, Bäume etc) eingeschränkt möglich.

LWWP: Die günstige Variante in der Anschaffung, lt. Heizungsbauer rechnen sich die Mehrkosten zu den anderen Heizungen nicht wirklich. Es gibt auch LWWP die kühlen können 🙂 http://www.remko.de/tmp/Prospekte_REMKO_Inverter-Wepumpen_2012_de.pdf (Seite 8 und 9 im PDF) . Die LWWP muss bei sehr niedrigen Aussentemperaturen (so ab ca. -12°C) elektrisch zuheizen. Der elektrische Zuheizer hat eine Leistung von 9 KW. Angenommen die Heizung läuft 10h am Tag und muss die ganze Zeit elektrisch zuheizen: 10h x 9KW = 19KW  x 0,25 Euro Stromkosten pro KW = 4,75 Euro Strom kosten pro Tag. Die anderen 2 Heizungsvarianten sind im Schnitt 8000 Euro teurer als die LWWP. 8000 Euro Mehrpreis / 4,75 Euro Heizkosten(Tag) = 1684 Tage. Wir können also (1684/365=) 4,6 Jahre am Stück pro Tag 10h mit Strom zuheizen bis sich der Mehrpreis zu den anderen beiden Systemen rentiert. Interessant sind auch Statistiken zur Temperatur und diese hier. Siehe auch die Grafik im oben verlinkten Remko-PDF auf Seite 8. Da wir ebenfalls einen Kamin im Wohnzimmer haben möchten, der es bei extremen Minusgraden kuschelig machen soll, wird der Heizbedarf zusätzlich verringert. Eine Heizungsunterstützung durch Solar kostet ca. 7000 Euro mehr, und bringt eigentlich nur im Frühling / Herbst richtig Leistung. Im Sommer wird die zusätzliche Heizleistung nicht benötigt, im Winter ist es zu kalt für die Wassererwärmung per Dach. Wir werden auf die Solarunterstützung verzichten, aber wahrscheinlich Rohre von der Heizung aufs Dach verlegen lassen, damit wir die Option trotzdem nachrüsten können.

4 Personen erzeugen ca. 150l Feuchtigkeit pro Woche in einem Haus, diese muss dann entweder durch die KWL oder durch manuelles lüften aus dem Haus geführt werden. Dieser Heizungs- und Lüfterbauer hat auf Nachfrage die KWL nicht blind empfohlen. Begründung: Eine vernünftige KWL kostet ca. 10.000 für unseren Bau. Die KWL muss gewartet werden, Filterwechsel, braucht Strom, die Ein- und Auslässe für die Lüftung sind nicht unbedingt formschön, die Spalte unter den Türen müssen größer sein damit der Luftaustausch zwischen den Räumen stattfinden kann etc.  Durch eine KWL spart man ca. 100 Euro im Jahr an Heizkosten (Aussage Lüftungsbauer sowie Internetrecherche) plus den Vorteil der dauernden Be- und Entlüftung. Heisst 10.000 Euro Mehrkosten um 100 Euro im Jahr zu sparen.

Wir schlafen gerne bei offenem Fenster und haben mit dem lüften generell keine Probleme. Wir werden jedoch im Badezimmer über der Dusche einen hydrostatischen Lüfter einbauen. Genauer: Der Lüfter kommt auf den Dachboden, so wird die feuchte Luft automatisch aus dem Bad geräuschlos auf das Dach nach draussen geblasen, wenn ein eingestellter Feuchtigkeitswert überschritten wird.

Am Interessanten war der Hinweis auf die Betonkernaktivierung. Dies werden wir wahrscheinlich in die Decke einbauen. Im Sommer wird das EG so über die Fussbodenheizung (FBH) und die Decke gekühlt. Wärme steigt nach oben, Kälte nach unten, da macht es Sinn die Kälte in der Decke anzubringen :-). Interessant ist auch der Hinweis bzgl. Kühlung über die FBH im Kinderzimmer: Niemand spielt gerne auf kalten Böden, aus diesem Grund sollte die Kühlung pro Raum reguliert werden können. Um später evtl. eine Klimaanlage nachrüsten zu können werden von der Heizung weitere Rohre auf den Dachboden verlegt.

Wir sind sehr gespannt welche Ideen / Aussagen bzgl. Heiz- und Kühlkonzept in den nächsten Terminen noch so kommen.