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Nach langer Zeit mal wieder etwas neues. Zur Zeit bin ich dabei eine Lichtsteuerung zu bauen, diese Steuerung soll alle Lampen an unserer Einfahrt, sowie einige Lampen die im angrenzenden Blumenbeet stehen, je nach Uhrzeit und Helligkeit steuern. Weiterhin soll auch bei Bewegung (2 Bewegungsmelder) das Licht angeschaltet werden.

Erstmal ein Schema zu unserer Einfahrt – Wir haben ein halbrundes Blumenbeet mit 2 Bäumen drin (blaue Lampen). Die blauen Lampen strahlen die beiden Bäume in dem Beet von unten an.

Aufgabenstellung: L1 bis L6 sollen bei Dunkelheit und bei erkannter Bewegung an B1 oder B2 geschaltet werden.Über einen Schalter können verschiedene „Programme“ ausgewählt werden. Es lassen sich also verschiedene (aktuell 6) gespeicherte Abläufe (welche Lampe wann wie wo wielange geschaltet wird) mittels eines Schalters einstellen.

Die blauen Lampen im Blumenbeet sollen bei Dunkelheit dauerhaft leuchten – unabhängig vom Bewegungsmelder. AUSSER zwischen 23h und 6h – da sollen die Lampen NICHT leuchten, es sei denn es wird Bewegung erkannt, dann sollen diese Lampen auch für 2 Minten strahlen.

Beispiel (Programm 1 – Sensor B2) Wenn ein Auto auf den Hof einfährt wird dies vom Bewegungsmelder „B2“ unten im Bild erkannt. Die Lampen L1 bis L6 schalten daraufhin kurz nacheinander ein, und bleiben dann für 2 Minuten eingeschaltet.

Beispiel (Programm 1 – Sensor B1)  Da ganze nun nochmal rückwärts: Wenn ein Auto das Grundstück verlässt wird dies vom Sensor „B1“ (oben im Bild) erkannt – Dann schalten die Lampen L6 bis L1 nacheinander (mit Verzögerung) ein – also genau umgekehrte Schaltreihenfolge.

Beispiel (Programm 2 – Sensor B2) Wenn ein Auto auf den Hof einfährt wird dies vom Bewegungsmelder „B2“ unten im Bild erkannt. Die Lampen L1 bis L6 schalten daraufhin sehr schnell nacheinander ein, gehen wieder aus, schalten wieder nacheinander sehr schnell ein und bleiben dann für 2 Minuten eingeschaltet….

Beispiel (Programm 3) -Bei erkannter Bewegung an B1 oder B2 gehen direkt alle Lampen ohne irgendwelche Schaltspielchen an.Einfahrt

Die Lampen sollen nun natürlich nicht bei Tageslicht leuchten, deswegen habe ich noch einen Helligkeitssensor eingebaut. Dieser Sensor lässt erst ab einer bestimmten Dunkelheit die Lampen erleuchten. Bei Helligkeit passiert also gar nichts. Da die Lampen im Blumenbeet zu bestimmten Zeiten nicht leuchten sollen wurde noch eine Zeitschaltung eingebaut. Die Schaltung holt sich die aktuelle Uhrzeit mittels DCF77 Empfänger von der Atomuhr in Frankfurt und speichert diese in einem batteriegepufferten DS1307.

Ich habe das ganze in 4 wetterfeste Gehäuse eingebaut. Einmal die Schaltung in ein großes Gehäuse, und die Relais (insgesamt 7) in 3 kleinere Gehäuse. Das jeweils eingestellte Programm lässt sich über 2 LEDs ablesen.

Gesteuert wird das ganze mit einem Arduino, verbaut wurden: Ein DCF77, zwei ULN2003, diversen LEDs, Dioden, Relais, Widerstände, ein DS1307, ein Schalter, 2 Bewegungssensoren, ein Fotowiderstand.

Als ich mit dem Projekt anfing reichten mir noch alle PINs am Arduino, mittlerweile sind alle PINs belegt, ich überlege daher eine Version2 mit 74HC595 Shiftregistern zu bauen – So können mehr Lampen geschaltet werden. Die Version2 kommt dann auch direkt als ArduinoShield (Platine wird erstellt und bestellt bei Fritzing.org) – Mit dem Layout bin ich schon angefangen 🙂

Hier die Schaltung in Aktion. Oben rechts ist der Helligkeitssensor. Zu sehen ist dass dieser bei Dunkelheit (Schatten meiner Hand) die gelbe LED links aktiviert. Gelbe LED an heisst also: Es ist dunkel genug, die Bewegungsmelder sind nun „scharf“, die Bäume im Beet werden angeleuchtet. Die grünen LEDs stellen die Lampen an der Einfahrt dar. Das klackern im Hintergrund sind die Relais.

Über den Schalter kann das gewünschte Programm ausgewählt werden. (Programm 1 = LED links an, Programm 2 = LED rechts an, Programm 3 = beide LEDs an)

Hier das Layout (Entwurf) der Version 2:

Layout

Fritzing Layout der Version 2 mit Shiftregistern. Die Platine kann als Arduino Shield einfach auf einen UNO R3 gesteckt werden.

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Wie schon etwas früher geschrieben haben wir eine WOLF CWL 300 mit Bypass als KWL-Anlage eingebaut.

Die Anlage läuft, nur leider ist Möglichkeit der Überwachung der Anlage in meinen Augen zu begrenzt – Es gibt nur einen Drehschalter mit dem die 3 Stufen der Anlage eingestellt werden können. Uns interessiert aber vor allem ob der Bypass funktioniert und wie die Wärmerückgewinnung so klappt. Selbst ist der Mann:

Mit Hilfe eines Raspberry Pi, ein paar Sensoren, Widerständen, Optokopplern und Magnetschaltern habe ich eine Möglichkeit gebaut um aktuelle Messwerte der Anlage per Webbrowser anzuzeigen. Insgesamt 4 Temperatursensoren messen die jeweilige Lufttemperatur in den Rohren (Zuluft, Abluft, Fortluft, Aussenluft) und errechnen daraus die zuluftseitige Wärmerückgewinnung. Über ein paar Optokoppler wurde der Drehschalter für die 3 Leistungsstufen ebenfalls mit dem Raspberry Pi verbunden. Somit kann die aktuelle Leistungsstufe auch ausgelesen werden. KWL-Anlage sowie Raspberry Pi sind dadurch galvanisch getrennt -> Das eine Gerät hat somit keine schädigende Wirkung auf das andere Gerät.

Der Status des Bypass wird durch einen Magnetschalter abgefragt. Ist der Bypass offen (keine Wärmerückgewinnung) hat der Magnetschalter keinen Kontakt. Bei geschlossenem Bypass ist der Magentschalter ebenfalls geschlossen.

Die einzelnen Werte (Temperatur, Bypassklappe sowie Leistungsstufe) werden alle 5 Minuten gesammelt, grafisch aufbereitet und mittels Webbroser zugänglich gemacht.

Der gesamte Code der Überwachung wurde „SD-Card optimiert“ – Alle Schreibzugriffe finden im RAM statt, einmal am Tag (sowie bei einem geplanten shutdown / reboot) werden die gesammelten Daten auf der SD-Card gespeichert. Bei einem Stromausfall gibt es somit einen maximalen Verlust von Messdaten der letzten 24h.

 

 

Infos zur Wärmepumpe

Veröffentlicht: 3. Januar 2014 in Uncategorized

Da es kaum Verbrauchsdaten / Angaben zur Effizienz vom Endanwender im Internet gibt möchte ich hier ein paar Daten veröffentlichen.

Unsere Remko WKF 120 Compact hat einen integrierten 300l Warm(trink)wasserspeicher. Das Trinkwasser hat 44C (5 Kelvin Hysterese – das Trinkwasser in der Heizung liegt also zwischen 39 und 49 Grad. Der Heizung nachgeschaltet ist ein Durchlauferhitzer (DLE) mit Temperaturventil – wenn das Trinkwasser unter 48 Grad hat läuft es durch den DLE und wird auf 50 Grad erhitzt.
Im schlimmsten Fall muss der DLE das Wasser also von 39 auf 50 Grad erhitzen, im besten Fall springt der DLE nicht an.
Diese Lösung hält sich bisher bewährt, da die Kesseltemperatur niedrig gehalten werden kann, und der DLE weniger Energie braucht, als den Kessel mit höherer Temperatur zu fahren.

Heute (7 Grad Aussentemperatur) haben wir am Stromzähler der Wärmepumpe einen Verbrauch (5h bis 20h) von 6 kWh (also unter 1 Euro Kosten) gehabt – dabei hat die WP eine thermische Leistung von 23 kWh erreicht – entspricht also einem Cop von 3,8 – finde ich sehr gut – zumal heute auch Badewannentag war.

WIr nutzen weiterhin eine zeit- sowie temperaturgesteuerte Warmwasserzirkulationspumpe. Morgens, mittags und abends startet die Pumpe und pumpt Warmwasser durch die Trinkwasserleitungen, bis es eine Temperatur von 36 Grad in der Zirkulationsleitung erreicht hat. Dieses Konstrukt sorgt für maximalen Komfort bei maximaler Energieeffizienz.

Da wir eine Zirkulationspumpe haben, täglich duschen sowie regelmäßig in der Badewanne entspannen ( meistens einmal die Woche wird der Speicher also fast komplett entleert) haben wir keine Hygienefunktion an der Heizung aktiv. Diese Funktion erhitzt einmal wöchentlich den Trinkwasserspeicher auf mehr als 60 Grad um Legionellen abzutöten. Legionellen entstehen durch Stagnation – stehendes Wasser – was wir so also bei uns ausschließen können.

Wir sind drin….

Veröffentlicht: 13. Dezember 2013 in Uncategorized
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…. Anfang Novermber sind wir in die eigenen 4 Wände eingezogen.

Nach 6 Wochen gibt es erste Zahlen zur Heizung (wir haben eine Luftwärmepumpe WKF-120 von REMKO), zur Lüftungsanlage (Wolf CWL 300 mit Bypass) sowie zu allem anderem.

Zur Heizung: Wir haben eine REMKO WKF 120 compact – bisher (in den letzten 6 Wochen, Aussentemperaturen zwischen 7 und -1 Grad) verbrauchen wir nur für die Heizung sowie Warmwasser im Schnitt ca 9 kwh pro Tag. Wir haben für die Heizung einen eigenen Zähler mit einem extra Wärmepumpen(WP) Stromtarif – da kostet die kwh 16ct. Macht im Monat 45 Euro Heizkosten – passt 🙂

Unsere Küche kommt vom Möbelhaus Agternkamp – Planung sowie Ausführung (und nicht zu vergessen der Preis) waren perfekt. Bei Fragen – die wir schon in der Rohbauphase hatten – wurde immer direkt kompenten weitergeholfen.

Die KWL (Lüftungsanlage) macht sich auch bemerkbar, es ist immer frische Luft im Haus, selbst morgens im Schlafzimmer ist kein „Mief“, das Bad ist nach dem Duschen ruck zuck vom Dunst befreit, alle Spiegel sind benutzbar. Auch der Geruch voller Windeln verschwindet im Nu 🙂

Unser Küchenbauer (http://www.moebel-agternkamp.de/) hat nun vom Werk die Küchenfronten in der richtigen Farbe bekommen (grau statt braun) und direkt eingebaut. (Der Fehler lag beim Lieferanten) Sehr professionelle und schnelle Arbeit. Wir haben das Haus quasi „um die Küche drumrum“ geplant, da wir vor der Planungsphase schon wussten wie die Küche aussehen soll. Wir wurden sehr gut beraten, konnten so z.Bsp. schon bei der Planung Schlitze für die Dunstabzugshaube angeben und statisch berechnen lassen. Auch direkte Anrufe unseres Architekten bei Planungsfragen bei dem Möbelhaus Agternkamp wurden immer kompetent beantwortet.

Die Böden in den Zimmern sind auch verlegt – Wir setzen hier auf Vinyl-Böden. Diese lassen sich wie Laminat verlegen und haben einen Unterbau aus Kork (Trittschall) direkt integriert. Als Farbe gab es „alte Fichte“ im Büro und „Eiche Burgund“ im zweiten Kinderzimmer. Der Boden soll extrem widerstandsfähig sein. Beim verlegen wirkte der Boden bisher viel wertiger als „einfaches“ Laminat. Die Böden sowie die Türen kommen vom Mettinger Baumarkt Kamp (Baumarkt Mettingen) (http://www.baufachzentrum-kamp.de/). Wir haben uns dort ein Baukonto einrichten lassen und können so auf Lieferschein und Rechnung erstmal alles mitnehmen. Die Mitarbeiter von Kamp in Mettingen waren bei uns am Bau, haben alles ausgemessen und ein Angebot erstellt. Die Bodenbeläge kommen ebenfalls von Kamp. Auch hier ist der Service sehr zu empfehlen. Bei Fragen kommen die Mitarbeiter direkt zum Bau und auch die Preise sind konkurrenzfähig.

Der Kaminbauer (http://www.clever-kamine.de/) war da und hat den Kamin eingebaut. Hie baut der Chef noch selber ein. Hr. Clever hat uns bereits in der Planungsphase sehr gut unterstützt. So konnten wir die notwendigen Öffnungen für die Kaminzuluft direkt in den Keller einbetonieren lassen. Hr. Clever stand von Anfang an im engen Kontakt mit dem Schornsteinfeger, so dass es zu keinen Problemen bei der Inbetriebnahme des Kamins kam.

Estrich ist fertig

Veröffentlicht: 8. August 2013 in Uncategorized
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.. der Estrich liegt überall, Keller, EG, DG.

 

Estrichdämmung und Fußbodenheizung

Veröffentlicht: 29. Juli 2013 in Uncategorized
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Die Dämmung unterm Estrich liegt, der Heizungsbauer verlegt bereits die Heizungsrohre der Marke Tece

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